rechanwälte ulm

Rechtsgebiete


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Miet- und Wohneigentumsrecht

Egal ob auf Vermieter- oder Mieterseite: Im Rahmen eines Mietverhältnisses kann es zu einer Vielzahl an Problemen kommen. Für die Durchsetzung ihrer Ansprüche benötigen Sie erfahrene, durchsetzungsfähige und zuverlässige Partner, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Haben Sie Erfahrungen mit unliebsamen Mietern, die ihre Miete nicht entrichten? Haben Sie Probleme mit Schimmel oder sonstigen Mängeln? Wir beraten und unterstützen Sie bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche im gesamten Wohnraummietrecht.

Aufgrund unserer Vernetzung sowohl mit Vermieterverbänden als auch mit Interessenvertretungen von Mietern sind wir für Sie auf beiden Seiten des Mietvertrages tätig.

Wir helfen Ihnen gerne bei Fragen des Wohnraummietrechts und kümmern uns um Probleme bei Betriebskosten/Nebenkosten, Schönheitsreparaturen, Eigenbedarfskündigungen, fristlosen Kündigungen, Mietmängeln, Räumungsklagen etc.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung können Sie auf fundiertes Fachwissen und die Durchsetzung ihrer Interessen sowohl im außergerichtlichen als auch im gerichtlichen Bereich sowie auf Kenntnisse der aktuellsten Rechtsprechung setzen.
Ebenso beraten wir Sie im gewerblichen Mietrecht. Gerade in diesem Bereich gibt es zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten, die wir Ihnen gerne im Wege der Mietvertragsausgestaltung näherbringen. Auch benötigen Sie im Bereich der Gewerberaummietverhältnisse, die oft auf einen längeren Zeitraum geschlossen werden, eine handwerklich perfekte Mandatsbetreuung um ihre Interessen zielorientiert durchzusetzen.

Selbstverständlich beraten wir Sie auch im Bereich des Pachtrechtes, im Bereich Maklerrecht sowie ganz allgemein im Immobilien-und Nachbarrecht.

Wenn Sie Wohnungseigentümer innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft sind, haben Sie häufig mit ganz besonderen Rechtsfragen innerhalb eines Rechtskreises zu tun, der höchste Ansprüche an die rechtliche Beratung und Interessenvertretung knüpft. Wir beraten Sie selbstverständlich bei der Durchsetzung ihrer Interessen gegenüber anderer Wohnungseigentümer oder im Hinblick auf Probleme mit der Hausverwaltung.

Hier werden Sie von Herrn Rechtsanwalt Bansemir und Rechtsanwalt Henrich beraten.

Strafrecht

Wir vertreten sie im Bereich des gesamten Strafrechts. Wir sind für sie also sowohl im Bereich der klassischen Strafverteidigung aber auch im Bußgeld- und im Bereich Ordnungswidrigkeiten tätig. Dabei liegen unsere Schwerpunkte im Bereich der Betäubungsmittelkriminalität sowie im Bereich von Gewaltdelikten und Jugendkriminalität.

Haben Sie eine Vorladung der Polizei, einen Strafbefehl oder eine Klagschrift erhalten? Wurde ihre Wohnung durchsucht oder wurden sonstige Ermittlungen seitens der Polizei oder der Staatsanwaltschaft gegen Sie durchgeführt? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung um eine durchsetzungstarke und zuverlässige Verteidigung zu erhalten.

Sollten Sie oder ein naher Angehöriger, Lebenspartner oder Freund verhaftet worden sein oder droht eine zeitnahe Verhaftung, so können Sie unseren Anwaltsnotdienst rund um die Uhr an 365 Tagen unter der Telefonnummer 0173/8695130 erreichen.

Wir vertreten Sie auch, wenn sie Opfer einer Straftat geworden sind und im Rahmen der Nebenklage oder des so genannten Adhäsionsverfahren Schmerzensgeldansprüche gegenüber dem Beschuldigten geltend machen möchten. Selbstverständlich vertreten wir Sie auch als Zeugenbeistand, wenn sie vor Gericht oder einer sonstigen Stelle eine Aussage im Rahmen eines Strafverfahrens tätigen müssen.

Es ist Ihr gutes Recht, in jeder Lage des Verfahrens  einen Strafverteidiger Ihrer Wahl hinzuzuziehen. Das Recht sollten Sie unbedingt wahrnehmen, denn diese Entscheidung darf von der Polizei und Staatsanwaltschaft nicht zu Ihrem Nachteil gewertet werden. Besonders zeitnah zur Einleitung des Ermittlungsverfahrens ist die Verteidigung besonders erfolgversprechend, da dort die Weichen für das weitere Verfahren gestellt werden und man durch unüberlegte Einlassungen erhebliche Fehler begehen kann.

Als Fachanwalt für Strafrecht steht Ihnen Rechtsanwalt Alfred Nübling gerne zur Seite. Strafrechtlich werden sie daneben von Rechtsanwalt Henrich sowie Rechtsanwalt Russ betreut.

Als Strafverteidiger begleiten wir Sie durch das Ermittlungsverfahren, fordern Akteneinsicht an und besprechen mit Ihnen, ob und in welchem Umfang eine Einlassung zur Sache erfolgt. Wir vertreten Sie in Strafverfahren erster Instanz (Amtsgericht und Landgericht), Berufungsverfahren (Landgericht) und Revisionsverfahren (Oberlandesgericht und Bundesgerichtshof).

Bei Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit oder die sexuelle Selbstbestimmung darf sich das Opfer dem Verfahren als Nebenkläger anschließen. In dem Rahmen können auch zivilrechtliche Ansprüche im Rahmen des Adhäsionsverfahrens geltend gemacht werden. Das Adhäsionsverfahren bietet aber auch Geschädigten von Vermögensdelikten die Möglichkeit, einen zivilrechtlichen Titel im Strafverfahren gegen den Täter zu erlangen.

Als Zeuge im Strafverfahren besteht gelegentlich die Gefahr, selbst in das Visier der Justiz zu kommen, insbesondere, wenn das eigene Handeln in der Vergangenheit nicht völlig korrekt war und man sich nun der Gefahr aussetzt, bei Erfüllung der Zeugenpflichten eigene Straftaten einzugestehen. In solchen Fällen kann ein Zeugenbeistand den Zeugen begleiten und auf die Anwendung gesetzlicher Auskunftsverweigerungsrechte achten

Familienrecht

Wir beraten und vertreten Sie vertrauensvoll im Zusammenhang mit familienrechtlichen Fragen im Bereich Trennung und Ehescheidung, Unterhaltsansprüche, Zugewinnausgleich, Versorgungsausgleich, Umgangs- und Sorgerecht sowie Ehevertrag.

Gerade in familienrechtlichen Angelegenheiten bedarf es einer Rechtsberatung mit höchstem Fingerspitzengefühl und absolutem Vertrauen. Bei uns können Sie neben Durchsetzungsvermögen und Engagement insbesondere soziale Kompetenz, langjährige Erfahrung, hohe Spezialisierung und tagesaktuelle Kenntnisse im familienrechtlichen Bereich voraussetzen.

Heute wird in Deutschland schon mehr als jede dritte Ehe geschieden, in Großstädten mit Tendenz zu jeder zweiten Ehe. Die Gründe sind vielschichtig, weshalb wir großen Wert auf die Betrachtung Ihres Einzelfalls legen.

Wollen Sie die Scheidung, müssen Sie, wenn die Fortsetzung der Ehe nicht unzumutbar ist, zunächst ein Jahr getrennt gelebt haben, was auch in der bisherigen gemeinsamen Ehewohnung möglich ist, soweit Sie zwei getrennte Haushalte führen (jeder versorgt sich selbst, keinerlei Gemeinsamkeiten, es sei denn nur zum Wohle der gemeinsamen Kinder).

Der Scheidungsantrag ist beim zuständigen Familiengericht durch einen Rechtsanwalt einzureichen.

Dieser berät Sie auch über die Folgen: Sorgerecht für die gemeinsamen Kinder; Umgangsrecht, Unterhalt, Versorgungsausgleich, Hausrat, Ehewohnungsaufteilung, Güterauseinandersetzung, Probleme im Erbrecht, Steuerklassen etc. Ebenso berät er Sie darüber, zu welchem Zeitpunkt die Einreichung des Scheidungsantrages aus wirtschaftlicher und steuerrechtlicher Sicht erfolgen sollte.

Für ein Beratungsgespräch beim Rechtsanwalt sollten Sie deswegen genügend Zeit einplanen. Im Familienrecht berät Sie Herr Fachanwalt für Familienrecht Russ sowie Herr Rechtsanwalt Nübling.

Allgemeines Zivilrecht

Zu einem unserer Schwerpunkte gehört auch die Beratung und Vertretung im Bereich des Allgemeinen Zivilrechts. Zu diesem Rechtsgebiet gehört insbesondere das Kauf-und Werkvertragsrecht aber auch das Reisevertragsrecht. Haben Sie ein mangelhaftes Kraftfahrzeug gekauft oder sind Sie mit Handwerkerleistungen unzufrieden? Haben Sie schlechte Erfahrungen mit einem Reiseveranstalter gemacht? Vereinbaren Sie einen Termin zur Durchsetzung Ihrer Ansprüche. Wir beraten Sie in allen vertraglichen Angelegenheiten, setzen Ihre Gewährleistungsrechte durch und entwerfen bzw. prüfen für sie Verträge und Allgemeine Geschäftsbedingungen. Durch unsere langjährige Erfahrung als Experten im Verbraucherrecht, können Sie auf fundiertes Wissen und Know-how bei der Korrespondenz mit Ihrem Gegenüber rechnen. Wenden Sie sich an Herrn Rechtsanwalt Bansemir, Rechtsanwalt Henrich oder Rechtsanwalt Russ.

Verkehrsrecht

Sie hatten einen Verkehrsunfall? Vorsicht, wenn Ihnen die gegnerische Haftpflichtversicherung ein sog. „Unfallmanagement“ anbietet. Schon der ADAC erklärte, dass dies im ersten Moment für den Geschädigten positiv klingt, der Laie wird dabei jedoch häufig von der Versicherung finanziell „über den Tisch gezogen“. Die gegnerische Haftpflichtversicherung vertritt nur die eigenen Interessen, nicht aber Ihre Interessen. Seien Sie deswegen vorsichtig. Die Versicherung ist geneigt, Schadenspositionen, die Ihnen zustehen, gar nicht oder zu niedrig anzusetzen. Bedenken Sie, welche Schadenspositionen anfallen. Dies sind z. B.

  • Rechtsanwaltskosten (trägt die gegnerische Versicherung, wenn Sie nicht schuld sind)
  • Gutachterkosten (auch diese trägt die gegnerische Versicherung)
  • Sie können abrechnen nach den angefallenen Reparaturkosten ohne Reparatur auf Grundlage des Gutachtens oder möglicherweise auf Totalschadensbasis
  • Es muss entschieden werden, ob Sie einen Mietwagen benötigen oder ob Nutzungsausfall geltend gemacht werden soll Schadenspauschale ist zu berechnen
  • bei Personenschäden ist das Schmerzensgeld, Verdienstausfall, Haushaltsführungsschaden etc. zu berücksichtigen.


Schon aus dem oben Genannten ersehen Sie, dass ohne eine rechtliche Hilfe, die Ihre Interessen vertritt, viele Abwicklungen von Verkehrsunfällen nicht zum gerechten Ergebnis führen.

Im Bereich des Verkehrsrechtes werden Sie beraten von Herrn Rechtsanwalt Russ, Rechtsanwalt Henrich und Rechtsanwalt Nübling.

Erbrecht

Vor 40 Jahren führte es noch ein "Mauerblümchendasein", zwischenzeitlich schiebt sich jedoch das Erbrecht immer mehr in den Vordergrund.

Sei es, dass Sie Ihr Vermögen rechtsgestaltend (z. B. durch Testament) regeln wollen, Sie einen Rat hinsichtlich eines Erbfalles benötigen, Sie Fragen haben, wie Sie das Erbe gestalten können, Sie sich Gedanken über die Erbschaftssteuer machen. Die Einholung eines juristischen Rates im Vorfeld kann spätere Streitigkeiten verhindern. Die Erstellung eines Testaments sollte für den Erblasser eine Selbstverständlichkeit sein, will er seinen Nachlass entsprechend seinen Wünschen für die Erben regeln.

Das eigenhändige privatschriftliche Testament ist hierbei das Gebräuchlichste, bei einem umfangreicheren Nachlass sollte das notarielle Testament vorgezogen werden. Die Beiziehung eines Fachmannes ist ratsam. So ist gesichert, dass der letzte Wille nicht nur formell, sondern auch materiell klar niedergelegt wird.

Das handschriftliche Testament hat den Vorteil, einfach errichtet werden zu können, es kann jederzeit zu Lebzeiten abgeändert werden, was es zum gängigsten Typ macht.

Das gemeinschaftliche Testament ist zu empfehlen, wenn die Ehepartner wünschen, dass die Regelung über den Tod des Erstversterbenden hinaus vom Überlebenden nicht abgeändert werden soll, was aber auch gleichzeitig ein Nachteil darstellen kann, da die Flexibilität fehlt.

Ein Ehegattenerbvertrag wird oftmals in Verbindung mit einem Ehevertrag geschlossen.



Bei sämtlichen Verfügungen sollte das gesetzliche Pflichtteilsrecht beachtet werden, um hier einen Streit zwischen den Erben schon im Vorfeld auszuschließen.

Einzelne Gegenstände kann der Erblasser durch Vermächtnis übertragen.

Die Vor- und Nacherbschaft dient dazu, dem Erblasser die Möglichkeit zu geben, einen Vorerben einzusetzen, der Nacherbe wird erst später zum Erben. Durch diese Gestaltungsmöglichkeit wird bewirkt, dass z. B. ein Nachlass über mehrere Generationen in Familienbesitz gehalten werden kann, Gerade die Regelungen des Ehegattenerbrechts sind den meisten Menschen nicht bekannt. Viele glauben, dass zunächst der Ehepartner alles erbt. Erbrechtsexperten raten daher dringend dazu, möglichst ein Testament aufzusetzen, um den Ehegatten zu schützen. Dabei sollte man unbedingt einen Fachmann, der nicht nur erbrechtliche, sondern auch steuerliche und sozialrechtliche Fragen abklärt, zu Rate ziehen.



Kann man im Testament ausschließen, dass ein Kind den Pflichtteil verlangen kann? Das ist grundsätzlich leider nicht möglich. Nur in sehr seltenen Fällen kommt eine Pflichtteilsentziehung in Betracht.

Durch Strafklauseln kann man aber die Geltendmachung des Pflichtteils für das Kind unlukrativ machen. Wenn dann bei einem Berliner Testament z.B. ein Kind den Pflichtteil gegen den längerlebenden Elternteil durchsetzt, wird es nach dessen Tod auf den Pflichtteil gesetzt. Damit bekommt das "böse" Kind zweimal nur den Pflichtteil und damit weniger als wenn es "brav" geblieben wäre. Lassen Sie sich beraten.



Gesetzlicher Erbe

Wenn ein Mensch stirbt und es kein Testament gibt, erben seine Verwandten. Das wissen die meisten noch. Die Frage, wer wie viel bekommt, ist weitaus schwieriger zu beantworten: Viele kennen sich mit der gesetzlichen Erbfolge nicht aus.

Wer also ist gesetzlicher Erbe? Neben dem Ehegatten erben die Verwandten. Entscheidend ist dabei die verwandtschaftliche Nähe zum Verstorbenen. Das Gesetz teilt die Verwandten des Verstorbenen in verschiedene Ordnungen ein. Die Ordnung 1 schließt die Ordnung 2, diese schließt die Ordnung 3 aus usw.

In der Ordnung 1 stehen die Kinder des Erblassers. Hat er keine Kinder, kommen die Erben der Ordnung 2 zum Zuge. Das sind die Eltern des Erblassers oder – wenn die Eltern vorverstorben sind - die Geschwister des Erblassers.

Wie hoch der Anteil des Erbes für die Witwe oder den Witwer ist, lässt sich neben Verwandten der zweiten und ersten Ordnung nicht pauschal sagen. Grundsätzlich erbt der überlebende Ehegatte zur Hälfte neben den Erben der Ordnung 1, also den Kindern oder deren Nachkommen, und zu drei Viertel neben den Eltern oder deren Nachkommen oder den Großeltern. Gibt es nur noch weiter entfernte Verwandte, erbt der Ehepartner zu 100 Prozent.

Das gilt allerdings nur, wenn die Eheleute im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft lebten und nicht in einem Ehevertrag die Gütertrennung oder Gütergemeinschaft vereinbart haben. Bei der Gütergemeinschaft beträgt der Ehegattenerbteil neben Kindern ¼. Bei der Gütertrennung hängt die Erbquote von der Anzahl der Kinder ab (bei einem Kind ist er ½, bei zwei Kindern ⅓, sonst ¼.

Im Bereich des Erbrechts werden Sie beraten von Herrn Rechtsanwalt Russ sowie Rechtsanwalt Bansemir.

Inkasso

Haben Sie säumige Schuldner? Wir kümmern uns und gestalten den Forderungseinzug von der Mahnung bis zur Zwangsvollstreckung.

Neben den fachspezifischen Besonderheiten gehört hierzu insbesondere die klassische Form des Forderungseinzuges (Inkasso, Mahnverfahren, Zahlungsklagen, Zwangsvollstreckung).

Wir vertreten Sie von der Mahnung bis zur Zahlung:

  • Außergerichtliche Forderungsschreiben
  • Beantragung von Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid
  • Zahlungsklage vor Amts- und Landgericht
  • Beauftragung Gerichtsvollzieher
  • Pfändung (Bankkonto, Arbeitseinkommen)
  • Eidesstattliche Versicherung
  • Vollstreckung in Grundstücke (Zwangsversteigerung)


Über die zu erwartenden Kosten der Beitreibung Ihrer Außenstände informieren wir Sie vorab.

Wenden Sie sich einfach an unser Sekretariat!

Insolvenzrecht

In Deutschland hat die Zahl der überschuldeten Haushalte, d. h. Haushalte, die nicht in absehbarer Zeit, möglicherweise nie, die angelaufenen Schulden begleichen können, dramatisch zugenommen. Sei es, dass man sich mit Krediten übernommen hat, da das Einkommen nicht den Erwartungen entsprach, dass man sich beim Kauf einer Immobilie verspekulierte, dass auf Grund einer Trennung / Scheidung die Kosten explodierten, Ursachen gibt es die vielfältigsten.

Hier hilft das Insolvenzrecht. Dieses ermöglicht, unabhängig von der Höhe der Schulden, dass Sie in 5 oder 6 Jahren, in Ausnahmefällen schon in 3 Jahren schuldenfrei sind.

Die seit 2013 angehobenen Pfändungsgrenzen machen diese Zeit erträglicher. Danach verbleiben dem Schuldner (Stand 2017) mindestens € 1.079,99 pro Monat zuzüglich der Hälfte der Überstundenvergütung, des Urlaubsgeldes und bis zu € 500,00 des Weihnachtsgeldes. Pro weiteren Unterhaltsberechtigten erhöhen sich die Grundbeträge. So betragen diese z.B. bei einem arbeitenden "Familienoberhaupt" mit nichtarbeitendem Ehegatten und zwei Kindern schon ca. 1.929,99 € (Stand 2017).

Wie gelangt man zu dieser Schuldenbefreiung:

  1. Voraussetzung ist ein außergerichtlicher Einigungsversuch mit den Gläubigern. Dieser ist von einer bevollmächtigten Stelle, z. B. uns, zu bescheinigen. Ein Zahlungsplan aufgeschlüsselt nach Gläubiger, Schuldenhöhe und Verteilungsvorschlag hat dieser Einigungsversuch zu beinhalten.

  2. Sollte dieser Einigungsvorschlag von den Gläubigern abgelehnt werden, beantragen wir das gerichtliche Insolvenzverfahren. Dieses wird für Sie ggf. einen Insolvenzverwalter bestimmen, der die Verteilung des pfändbaren Betrages - soweit vorhanden - vornimmt.

  3. Das Besondere an dieser Insolvenz ist nun, dass Sie durch den Restschuldbefreiungsantrag selbst dann spätestens nach 6 Jahren schuldenfrei sind, wenn bei Ihnen auf Grund der Höhe des Einkommens Nichts zu pfänden ist und Sie somit Nichts bezahlt haben ...

  4. Insolvenzverfahren in anderen europäischen Ländern.


Innerhalb der Europäischen Gemeinschaft kann in jedem EU-Land das Insolvenzverfahren durchgeführt werden. Maßgeblich ist, dass der Schuldner dort seinen Wohnsitz hat. Die Restschuldbefreiung gilt dann für alle Länder der Europäischen Gemeinschaft. Dies bedeutet, dass, wenn Sie z. B. in den Niederlanden, England oder Frankreich einen Insolvenzantrag stellen, die o. g. 6 Jahre sich auf 1 bis 3 Jahre verringern.

Die Bedingungen sind jedoch, dass Sie dort einen Wohnsitz haben, des Weiteren werden dort andere Voraussetzungen als in Deutschland verlangt. Die Beratungspraxis zeigte, dass es in der Regel am Sinnvollsten ist, an seinem tatsächlichen Wohnort das Insolvenzverfahren einzuleiten, soweit nicht besondere Tatbestände für die Eilbedürftigkeit bestehen.

Sollten Sie Interesse haben, vereinbaren Sie einen Termin bei Herrn Rechtsanwalt Russ.

Banken und Kapitalanlagenrecht

Als Gegenstück zu unserem Insolvenzrecht beschäftigen wir uns auch mit dem Banken- und Kapitalanlagenrecht. Viele Kapitalanleger sind von Banken und Kapitalanlegern falsch beraten worden. Sie fürchten nun um Ihr Kapital, da sie falschen Versprechungen zufolge in der Hoffnung auf hohe Gewinne auf deren Ratschlag falsch angelegt haben.

Wir versuchen Schadensersatz von Banken, Anlagevermittlern, deren Geschäftsführern etc. durchzusetzen, wenn wir feststellen, dass hier eine nachweisbare falsche Beratung stattgefunden hat. Dies ist z.B. bei falschen Versprechungen, falschen Prospekten, auf die Bezug genommen wird, betrügerische Anlagen etc. möglich.

Wir zitieren hier aus dem Handelsblatt den früheren Innenminister und FDP Abgeordneten Baum in einem Interview, das viel über die Branche aussagt:

Herr Baum, zahlreiche Gesetzesänderungen in den vergangenen Jahren sollen Geldanleger besser schützen. Können sich Vermögende glücklich schätzen, in Deutschland zu leben?

Baum: Damit eines klar ist: Hierzulande werden jeden Tag unzählige Menschen über den Tisch gezogen. Nach wie vor. Der Kunde ist nicht nur von der Vielzahl und Komplexität der Finanzprodukte überfordert. Es herrscht auch juristisch keine Waffengleichheit zwischen Banken und Bürgern. Eigentlich hat der Staat eine Gewährleistungspflicht, wenn Bürger nicht in der Lage sind, sich selbst zu schützen. In vielen Bereichen funktioniert das. Beim Banken-und Versicherungsvertieb versagt das Gemeinwesen, die Aufsicht und die Justiz

Weiter erklärte Bundesinnenminister a.D. Baum: „Es gibt ein systemisches Problem. Die meisten Kunden vertrauen ihren Banken. Diese sind aber in der Regel keine Berater, sondern Verkäufer.“

Das Interview hat hiermit das wesentliche Problem beim Namen genannt: Banken und Vermittler schauen auf ihren Profit und nicht allein auf das Wohl des Anlegers. Sollten Sie Probleme mit Ihrer Anlage haben, lassen Sie sich unverbindlich von Herrn Rechtsanwalt Russ beraten. beraten. Dieser berät auch in Fällen des Bank- und Kapitalanlagerechts im Rahmen der Rechtsberatung der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg.


Kontakt

Fon: 0731 / 93 80 77 – 0
Fax: 0731 / 93 80 77 – 20
Mail: mail@bansemir-ra.de

Adresse

Bansemir, Nübling, Russ, Henrich
Rosengasse 17
89073 Ulm

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08:15 – 12:00 Uhr und
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